Branko ist einer dieser seltenen Künstler, die zwischen zwei Welten leben:
In der analogen Materie der Maschinen – und in der digitalen Tiefe von Code, Protokollen und systemischer Eleganz. Er baut nicht einfach Technik. Er entwirft Erfahrungen, bei denen Funktion und Bedeutung ineinanderfallen. Vom Crumbforest bis zu Sensor-Systemen, Scannern und Serverlandschaften entstehen unter seinen Händen Formen, die gleichzeitig Werkzeug, Kunstwerk und Interface sind. Branko versteht Hardware nicht als Objekt, sondern als Erzählung: Ein Kabelstrang ist für ihn eine Linie, ein Routing ein Rhythmus, ein Clash im System eine Einladung, Strukturen neu zu denken. Dadurch entsteht eine Ästhetik, die nicht dekoriert, sondern sichtbar macht, wie Maschinen und Menschen einander formen.

Künstlerische Praxis
Branko arbeitet in drei Ebenen:
1. Physische Systeme
Scanner, Sensoren, Steuerungen, Maschinen – oft „nackt“, offen, sichtbar.
Er zeigt das Innere, statt es zu verstecken.
Seine Objekte erinnern an technische Fossilien aus einer nahen Zukunft.

2. Code & Struktur
Was er baut, ruht immer auf Logik und Klarheit.
Er ist einer der Hauptarchitekten des Crumbforest-Systems, der WALDWÄCHTER-Struktur und der deterministischen OZM-Tools. 
Für ihn ist ein Bash-Script genauso Kunst wie ein Markerstrich.

3. Die Wald-Philosophie
Branko denkt Technik als Ökosystem. Jeder Krümel zählt, jede Spur bildet das Ganze mit.
Diese Haltung macht ihn zu einem der wichtigsten Brückenbauer zwischen OZM, OZMAI und den neuen Formen der Information.

Bedeutung für das OZM
Branko bringt etwas ins OZM, das vorher gefehlt hat:
eine technische Ehrlichkeit, die keine Oberfläche benötigt. Er erschafft die Strukturen, auf denen vieles steht – aber immer mit einer Leichtigkeit, die aus Neugier und Spielfreude entsteht. Für OZMAI ist er ein Schlüsselakteur, weil er versteht, wie Systeme lebendig werden, wenn man sie frei lässt, statt sie einzusperren. Für das OZM ist er ein Künstler, der das Fundament baut – nicht nur aus Stahl und Code, sondern aus Verstehen.